BIOGRAFIE

I-FIRE – BURNING DOWN THE HOUSE

 

Feuer ist ein Schlüsselwort im Reggae. Auch wenn oft missverstanden und fehl interpretiert, das Feuer muss brennen. In der Performance, den Riddims, den Texten. Und da hinterlassen I-Fire keine Zweifel. Wenn diese Band aufspielt, ist Fire-Tag!

Vor 10 Jahren haben sie sich in Hamburg zusammengetan: sechs Musiker an Bass, Gitarre, Schlagzeug, Keyboards und Gebläse sowie die drei Sänger Rawbird, Free und Dub-Ill-You, die zwischen Gesang, Rap und Publikums-Animation hin- und herspringen. HipHop Einflüsse sind unverkennbar, die Musik jedoch hat das Flair Jamaikas. Gepaart mit der urbanen Lust zu feiern. I-Fire singen deutsch und sind „Jamaika dankbar für den Sound, der für uns ganz viel mit Gefühl zu tun hat.“

2008 der Schritt „Vom Schatten ins Licht“. Mit dem ersten Album wachsen die Auditorien, die Partylaune steigt. „Als wir anfingen, konnte keiner ahnen, dass das live so abgeht.“ Aber es hatte auch keiner was dagegen. „Es nützt ja nichts, wenn du nur schlaue Weisheiten übers Leben verbreitest und Jeder geht schlecht gelaunt nach Hause. Damit hast du die Welt kein Stück besser gemacht. Wir glauben, mit guter Laune bewegt man mehr auf der Welt als wenn man nur den strengen Aufklärer gibt“ erklärt die Band das Phänomen der I-Fire Konzerte. 100 Mal tobt das Hamburger Offbeat-Unternehmen über deutsche Club- und Festival-Bühnen, setzt im Süden das Chiemsee Festival, bei Köln das Summerjam und in Aschaffenburg das Afrika- Festival in Brand, bis…

…2010 alles noch „Größer, Besser, Heißer“ wird. Mit dem zweiten Album etablieren sich I-Fire in der Bundesliga der deutschen Reggae-Unterhaltung. Mehr als 50 Bühnen werden allein im Jahr der Veröffentlichung geentert, um die lodernde Energie ihres Sounds unters Volk zu bringen. Und das Publikum macht mit. Reagiert enthusiastisch auf die Beats im Herzschlagtempo. „Die Livekonzerte sind unser Baby, das ist unser Ding. Da sind wir neun Entertainer auf der Bühne.“

„Wir versuchen, ernst zu sein ohne die Laune runter zu ziehen. Für uns macht das Reggae aus. Es ist eine Einstellung zum Leben an sich, um so auftreten zu können. Wir sind keine politische Band und wir wollen nicht schwarz malen, sondern Hoffnung verbreiten. Wir nutzen die Möglichkeit, mit diesem Vibe, der da aus Jamaika kommt, unsere urdeutschen Probleme positiv anzugehen.“

Nach der Schweiß treibenden Rackerei des Jahres 2010 geht es die Band etwas langsamer an. In den folgenden drei Jahren werden „nur“ 60 Gigs gespielt, darunter zum dritten Mal das Chiemsee Reggae Festival, zweimal das renommierte Afrika-Festival und zum ersten Mal das Reggae Jam in Bersenbrück, das in der Szene als Deutschlands beliebteste Reggae Convention gilt. Die freie Zeit wird genutzt zur Vorbereitung auf das dritte Album, eingespielt wird es in der ersten Hälfte des Jahres 2014. „Die Platten machen wir, weil‘s Laune macht. Und damit‘s weiter geht. Wir haben unsere eigene Plattenfirma und machen alles selbst.“

Im Frühjahr 2014 kommt „Salut“, das neue Album. Aufgenommen und produziert von immer noch derselben Besetzung, die vor zehn Jahren an den Start ging. Die drei Frontleute an den Mikrofonen haben sich inzwischen zu Magiern der Massenekstase entwickelt, während die sechs dahinter sie mit Beats und Bass in Richtung Publikum pushen. Ab Mai setzt sich der Gute Laune Tross wieder in Bewegung.

(download als pdf)

I-FIRE sind:

Robert „Rawbird” Schlepper (vocals)
Fritz „Free” Kschowak (vocals)
Nils „Dub-Ill-You” Wieczorek (vocals)



Andreas Feldmann (drums)
Maui von Lommatzsch (keyboards)
Julian Bohne (bass)


Marcus Arnold (guitar)
Nils Nöhden (trombone)
Niklas Ulrich (trumpet)


Ehemalige Mitglieder:
Valentin Heinrich (keyboards bis 2015)
Anton Soetrisno (bass bis 2015)
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